Das Gugge Fescht in Waldstatt ist traditionell eine der frühesten und am besten besuchten Fasnachtspartys im Hinterland. Diesem Anspruch wurde die von den Mehrzweck-Blaari organisierte Fete auch dieses Jahr gerecht…
Wind und Schneeregen begleiteten uns während dem Umzug, leider aber nicht allzu viele Zaungäste. Das folgende Monsterkonzert wurde darum zu einem Kurz-Konzertli, was aber keine der beteiligten Personen gross störte.
Gegen 21 Uhr füllte sich die Halle immer mehr und bis zum Auftritt der Izis um halb 11 war die Stimmung definitiv angeheizt. Wir taten unser Bestes, um den Lärmpegel noch zu erhöhen und ernteten einigen Beifall. Dafür haben wir aber auch viel geschwitzt.
Der Rest des Abends wurde je nach Gusto (und Alter) in der Kaffeestube, dem Raucherzelt oder in der grossen Partyhalle verbracht. Dies als Zusammenfassung des offiziellen Teils des Abends.
Zu bemerken bleibt noch, dass einem Izi der Zugriff auf seinen Wohnungsschlüssel verunmöglicht wurde, so dass dieser eine Notschlafstelle organisieren musste. Noch härter traf es jedoch die Marktplatzpfuuser aus Amriswil, welchen der Reisecar auf Grund der eisigen Kälte nicht mehr anspringen wollte. So mussten sie, bereits um 16 Uhr angereist, bis morgens um 3 Uhr auf einen Ersatzcar warten. Dass sie dennoch gute Laune und Stimmung bewahrten, muss ihnen hoch angerechnet werden. Ein Gruss an dieser Stelle an Reto, der mit uns Frustbewältigung in flüssiger Form betrieb.
Enttäuschend einmal mehr die fast schon traditionellen Ausschreitungen am Rande dieses alljährlichen Massenbesäufnisses der Dorfjugend von Waldstatt und Schwellbrunn. Die Security musste auch dieses Jahr einige Pöbeleien schlichten und ein paar völlig zugedröhnte Gäste rauswerfen. Ebenso werden die Organisatoren auch heuer wieder für verwüstete Toiletten aufkommen müssen. Ist so etwas wirklich noch die Fasnacht, die wir wollen..?
Zum Schluss doch noch etwas Heiteres:
Der kürzeste Musikerwitz ist wohl allen bekannt: Läuft ein Musiker an einer Beiz vorbei. Blechbläser kennen aber auch den allerkürzesten Musikerwitz: Piano!
Und ganz zum Schluss noch ein Aufruf: Stoppt Bassismus!